Ab 01. Juli 2021 lockert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Corona-Maßnahmen am Arbeitsplatz, meldet der VPT. Die angepasste Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) soll bis zum 10. September 2021 gelten.

[tb] Wichtige Regelungen betreffen das Thema Testangebote sowie Hygienemaßnahmen und Gefährdungsbeurteilung, erklärt der Verband in seiner aktuellen Meldung.

Testangebote sind weiter erforderlich

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber seien weiterhin verpflichtet, der Belegschaft mindestens zweimal pro Woche ein Testangebot zu machen. Nachweise über die Beschaffung der entsprechenden Tests sowie Vereinbarungen mit Dienstleistern, die die Tests im Auftrag der Praxis durchführen, seien mindestens bis zum 10. September 2021 aufzubewahren.

Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit vollständigem Impfschutz oder nachweislich Genesenen entfalle die Testpflicht.

Hygienemaßnahmen und Gefährdungsbeurteilung

Laut Arbeitsschutz-Verordnung sei es erforderlich, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber weiterhin auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung erforderliche Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz festlegen und umsetzen. Die Maßnahmen, wie zum Beispiel Kontaktreduzierung, würden auch in den Pausenbereichen und während der Pausenzeiten gelten. So müsse die gleichzeitige Nutzung von Räumen (auch in Pausenzeiten) durch mehrere Personen auf das notwendige Minimum reduziert werden. Eine strikte Vorgabe zur Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person sei in der Corona-ArbSchV allerdings nicht mehr enthalten.

Darüber hinaus verweist die Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf branchenbezogene Handlungshilfen der Berufsgenossenschaft für Gesundheits- und Wohlfahrtspflege (BGW). Eine Anpassung der aktuellen Maßnahmen für Physiotherapiepraxen sei geplant – das habe eine Nachfrage von VPT und Physio Deutschland ergeben.

Hier finden Interessierte weitere Informationen:

Quelle: VPT

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