Am 21. Juni 2021 haben sich die vier maßgeblichen Verbände mit den heilmittelpolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen CDU, FDP und SPD ausgetauscht. Hauptthema waren die Verhandlungen zum Bundesrahmenvertrag. Dabei machten die politischen Entscheidungsträger deutlich, dass die bisherige Umsetzung aus ihrer Sicht nicht vollständig dem Willen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) entspricht.

[tb] Die Verbände melden, im Gespräch mit Dr. Roy Kühne (CDU), Bettina Müller (SPD) und Dr. Wieland Schinnenburg (FDP) über den aktuellen Stand der Rahmenvertragsverhandlungen, die Schiedsverfahren und die dringend notwendigen Veränderungen in den Berufen der Physiotherapie diskutiert zu haben. Insbesondere die unzureichende Umsetzung der im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) festgeschriebenen deutlichen Verbesserungen der Rahmenbedingungen für Heilmittelerbringer sei intensiv diskutiert worden.

Denn diese Verbesserungen würden weiter auf sich warten lassen. Grund dafür sei, dass die Physiotherapieverbände und der GKV-Spitzenverband auf dem Verhandlungsweg keine Einigung erzielen konnten, weil der GKV aus Sicht der Verbände kein auch nur annähernd akzeptables Angebot unterbreitete. Bis jetzt hätte auch das anschließende Schiedsverfahren keine spürbaren Verbesserungen für Heilmittelerbringer gebracht. Auf diese Missstände hätten die Verbandsvertreter die Politiker im Gespräch nochmals deutlich hingewiesen.

alle Beteiligten seien sich einig gewesen, dass die im TSVG vorgesehenen Änderungen nun auch zeitnah umgesetzt werden müssen und eine deutliche Steigerung der Attraktivität des Berufsbildes dringend notwendig sei. „Der regelmäßige Austausch ist für beide Seiten sehr wichtig“, betonten die Vorsitzenden der Verbände. „Denn auch die Politik ist weiterhin gefordert, um die Therapieberufe zukunftsfähig zu machen und eine qualitative Patientenversorgung langfristig sicherzustellen.“

Quellen: IFK, Physio Deutschland, VDB, VPT

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