Therapeuten am Limit hatten sich mit einem Antrag zunächst an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gewandt und sich auf das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) bezogen. Das BMG hatte erklärt, nicht zuständig zu sein und die Akteure an den GKV-Spitzenverband verwiesen.

[tb] Therapeuten am Limit erklären in einer aktuellen Meldung, dass nun nach Ablauf der gesetzlichen Auskunftsfrist die Ablehnung des Antrags durch den GKV-Spitzenverband eingegangen sei. Schon länger kritisiert das Aktionsbündnis die intransparenten Prozesse. Von Beginn an sei man immer wieder überrascht gewesen, wie wenig Entscheidern über die Situation speziell in der ambulanten Heilmittelversorgung bekannt gewesen sei. Ebenso unwissend seien die Kolleginnen und Kollegen über die Verhandlungen und Entscheidungsprozesse in den eigenen Berufen.

Der aktuelle Verhandlungsprozess folge nach Ansicht von Therapeuten am Limit nun konsequent den bisherigen intransparenten Gepflogenheiten.

Das aktuelle Ablehnungsschreiben der GKV mit Begründungen können Interessierte bei Therapeuten am Limit am Ende der Meldung aufrufen.

Das Aktionsbündnis formuliert abschließend eine Botschaft für die Politik:

„Aus unserer Sicht kann und darf es keinen Grund dafür geben, dass Transparenz und Informationsfreiheit […] GKV-internen Beratungen im Wege stehen. […] Zudem muss sich die Politik auch für die Umsetzung ihrer Vorgaben interessieren und Prozesse innerhalb von Körperschaften öffentliches Rechts hinterfragen. […]“

Therapeuten am Limit möchten sich weiter dafür einsetzen, die Entscheidungsprozesse transparent und damit auch effizienter und gerechter zu machen.

Quelle: Therapeuten am Limit

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