Der SPD-Gesundheitsexperte war am Montag, 10. Mai 2021, virtuell zu Gast bei den Therapieberufen am Universitätsklinikum Münster (UKM). Die Zentrale Einrichtung der Therapeutischen Gesundheitsberufe stellte Lauterbach in einer Videokonferenz in zahlreichen Wortbeiträgen ihre Forderung nach einer Vollakademisierung der Therapieberufe vor.

[tb] Die gemeinsame wissenschaftliche Basis für alle Therapeuten sei unabdingbar für die zukünftige therapeutische Versorgung auf hohem Niveau. Die Berufsbilder der Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden seien derzeit stark im Wandel. Um international anschlussfähig zu sein und um Versorgung mit zu gestalten, braucht es wissenschaftlich reflektierende Praktiker und keine langfristige Spaltung der Berufsgruppen durch unterschiedliche Ausbildungswege.

Vollakademisierung heißt, dass der Zugang zu diesen therapeutischen Berufen ausschließlich über ein Studium ermöglicht wird. Karl Lauterbach stellte interessierte Nachfragen zur Praxis und Bewerbersituation und schloss sich der Forderung nach einer Vollakademisierung weitestgehend an. Lauterbach versprach, diese Botschaft mit in die politischen Gremien zu nehmen und dort zu erörtern.

Am UKM haben schon ein Drittel der Therapeuten einen Studienabschluss, was deutschlandweit ein besonders hoher Wert ist.

Quelle: UKM

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