Der IFK wird gegen den Schiedsspruch vom 8. März 2021 Klage einreichen, meldet der Verband. Das hätten die Mitglieder der IFK-Vertreterversammlung und des IFK-Vorstands gemeinsam entschieden.

[tb] Der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) meldet heute, dass eine Klage geplant ist. Die am 25. März 2021 neuerlich gescheiterten Verhandlungen hätten auf der Grundlage des Schiedsspruchs gefußt. Dabei hätte mit den Kassen über die Erhöhung einer Vergütung verhandelt werden sollen, die den Praxen eine wirtschaftliche Praxisführung ermöglicht. Dafür hätte die Schiedsstelle den Vertragspartnern verschiedene Kriterien vorgegeben, die bei der Preisermittlung hätten berücksichtigt werden müssen. Eine Einigung auf dieser Grundlage sei nicht gelungen. Aus diesem Grund werde die Eröffnung eines neuen Schiedsverfahrens geprüft.

„Unabhängig davon muss man aber feststellen, dass der Schiedsspruch grundsätzliche Mängel aufweist, die in dieser Form nicht akzeptiert werden können und einer richterlichen Klärung bedürfen,“ betont Christiane Bruchhaus-Marek, Vorsitzende der IFK-Vertreterversammlung.

Bis zum 8. April 2021 müsse die Klage eingereicht werden, erklärt der Verband. „Wir möchten damit auch die klare Botschaft aussenden, dass wir den Schiedsspruch vom 8. März 2021 nicht als angemessen erachten. Das Schiedsverfahren sollte klare Bedingungen schaffen, die sich am Terminservice- und Versorgungsgesetz orientieren. Konkret heißt das für den IFK: Eine leistungsgerechte und wirtschaftliche Leistungserbringung, die die Patientenversorgung langfristig sichert. Das sei nicht geschehen“, erklärt Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende.

Quelle: IFK

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