Angehende Kolleginnen und Kollegen in Sachsen können sich ab dem Schuljahr 2021/2022 auf Schulgeldfreiheit freuen. Das entschieden die zuständigen Politiker des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

[tb] Sachsen wolle nicht weiter warten, bis der Bund die Schulgeldfreiheit in weiteren Gesundheitsfachberufen gesichert habe und ermögliche daher ab dem Schuljahr 2021/22 einen Zuschuss und damit die Schulgeldfreiheit, erklärt der VDB mit Verweis auf eine Pressemitteilung vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Einem entsprechenden Antrag der Regierungskoalition hätte der Sächsische Landtag kürzlich zugestimmt. Vorbehaltlich des Beschlusses des kommenden Doppelhaushaltes seien dafür 2021 1,8 Mio. Euro und 2022 5,4 Mio. Euro vorgesehen.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) erklärt: „Wir müssen als Gesellschaft alles daran setzen, dass künftig ausreichend Fachkräfte in den Gesundheitsfachberufen die hohe Qualität unserer Gesundheitsversorgung gewährleisten. Die Schulgeldfreiheit, die wir heute für weitere Berufe beschlossen haben, unterstreicht diese Bemühungen und ist eine wirkliche Unterstützung für die jungen Menschen, die mit ihrer Berufswahl einen wichtigen Beitrag für uns alle leisten wollen. Das ist aber erst der Anfang unserer Unterstützung und Wertschätzung für diese Berufe. Weitere Themen sind Karrierechancen, gute Rahmenbedingungen sowie eine attraktive Entlohnung. Heute haben wir einen weiteren wichtigen Schritt beschlossen und ich danke auch dem Kultusminister für die gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft, die organisatorische Umsetzung zu übernehmen. Es wird sichergestellt, dass die Auszahlung schnell und unbürokratisch erfolgt und sich die Auszubildenden auf ihre Ausbildung konzentrieren können.“

Das genaue Antragsverfahren sei noch in Abstimmung, erklärt der Verband.

Quelle: VDB

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