Die aktuellen Entwicklungen werfen wieder viele Fragen auf. Der Verband Physikalische Therapie e.V. (VPT) informiert zu einigen Themen, die wahrscheinlich vielen Kollegen unter den Nägeln brennen.

[tb] In einer aktuellen Meldung klärt VPT-Justiziar D. Benjamin Alt einige der derzeit brennenden Fragen. Die Beschlüsse aus der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28.10.2020 würden weiterhin ein Angebot von medizinisch notwendigen Behandlungen vorsehen, so der Experte. Medizinische Massagepraxen ließen sich unter die Betriebe fassen, die diese medizinisch notwendigen Behandlungen abgeben und sie seien klar abzugrenzen von Kosmetikstudios und Massagesalons.

Die Umsetzung der oben genannten Beschlüsse obliege allerdings den Bundesländern, die nun entsprechende Verordnungen erlassen müssten. Einzelne Bundesländer könnten stärkere Einschränkungen festlegen. Daher lasse sich aus den aktuellen Beschlüssen noch keine grundsätzliche Erlaubnis zur Öffnung von Praxen ableiten. Zum aktuellen Zeitpunkt gehe man davon aus, dass die Behandlungen weiterhin erlaubt sein werden und keine Schließung von medizinischen Massagepraxen erfolge. Gerätetraining ohne Verordnung dürfe voraussichtlich ab Montag, den 02.11.2020 nicht mehr gestattet sein.

Eine ausführliche Erläuterung und Bewertung von VPT-Justiziars Benjamin Alt finden Sie hier.

Die Beschlüsse aus der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs finden Sie hier.

Quelle: VPT

Das könnte Sie auch interessieren:

Überblick: Teststrategie des Bundesministeriums für Gesundheit

Corona: Aktuelle Infos von VPT-Justiziar Benjamin Alt