Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) schließt sich den Empfehlungen der Kassenverbände bezüglich des Hygienezuschlags für Leistungserbringer von Heilmitteln entsprechend der am 5. Mai 2020 in Kraft getretenen COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung des Bundesgesundheitsministeriums an, meldet der Verband Physikalische Therapie (VPT).

[js] Die zugelassenen Leistungserbringer können somit gegenüber den Unfallversicherungsträgern im Zeitraum vom 5. Mai  bis 30.September 2020 einen pauschalen Ausgleich für erhöhte Hygienemaßnahmen (Mundschutz etc.) bei der Abrechnung der Verordnungen in Höhe von 1,50 Euro je Verordnung abrechnen. Für diesen pauschalen Ausgleich soll ausschließlich die neue Positionsnummer X9944 für alle Heilmittelbereiche verwendet werden, so der VPT in einer Mitteilung vom 25. Mai.

Kleingedrucktes

  • Für die Abrechnung der Position ist der Tag der letzten Behandlung innerhalb einer Verordnung im Rahmen der Rechnungsstellung anzugeben.
  • Die Position kann nur für Verordnungen abgerechnet werden, die im Zeitraum 5. Mai bis 30. September 2020 erstmals zur Rechnungsstellung eingereicht werden.
  • Für Verordnungen, die vor dem 5. Mai 2020 zur Abrechnung eingereicht wurden erfolgt keine Nachberechnung.
  • Bei Teilabrechnungen erfolgt die Abrechnung der Positionsnummer X9944 einmalig mit der Schlussrechnung.
  • Nach dem 30. September 2020 (Rechnungseingang beim Unfallversicherungsträger) kann die Hygienepauschale nicht mehr abgerechnet werden.

 

Quelle: VPT. 2020. DGUV zahlt Hygienepauschale. https://pt.rpv.media/zl; Zugriff am 26.5.2020