„Zunehmende Herausforderungen können für eine zukunftsfähige Versorgung der Patienten nur bedeuten, dass ein verantwortungsbewusstes Gesundheitssystem auch den Ausbildungsgrad der Berufsgruppen anpasst“, so lautet eine erste Stellungnahme des Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen zum Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe.

[js] „Die Bund‑Länder-Arbeitsgruppe ,Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe‘ zieht aus der richtigen Analyse die falschen Schlussfolgerungen“, darüber sind sich viele Vertreter der Gesundheitsberufe einig. Das Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen, ein Zusammenschluss der acht mitgliederstärksten Berufs-, Hochschul- und Berufsfachschulverbände, begrüßt, dass die Bund‑Länder-Arbeitsgruppe „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ in dem am 5. März bekannt gewordenen Eckpunktepapier „die Herausforderungen in der Zukunft des Gesundheitswesens bestätigt.“ Die Arbeitsgruppe leitet aus Sicht des Bündnisses daraus nur „noch nicht die erforderlichen nächsten Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Patientenversorgung in Deutschland ab.“

„Das ist nicht zukunftsfähig“

„Die Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordern eine Erhöhung des Ausbildungsniveaus, was auf Dauer nur mit einer vollständigen hochschulischen Verankerung der Berufsausbildung der Gesundheitsfachberufe erreicht werden kann. Das Nebeneinander von verschiedenen Ausbildungswegen in der jeweiligen Profession bringt schon heute für alle Beteiligten – Berufseinsteigende, Arbeitgebende sowie Patientinnen und Patienten – enorme Verunsicherung und Unklarheit mit sich. Das ist nicht zukunftsfähig“, erklärt der Sprecher des Bündnisses, Prof. Dr. Bernhard Borgetto, von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen: Teilakademisierung ist „mittelfristig schädlich“ auf www.physiotherapeuten.de.