[tb] Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) bringt regelmäßig neue Umsetzungshilfen heraus. Aktuell zu den durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) neu gefassten Vorschriften des SGB IX zur trägerübergreifenden Zusammenarbeit.

Arbeitshilfe „Datenschutz im trägerübergreifenden Reha-Prozess“

Die Arbeitshilfe „Datenschutz im trägerübergreifenden Reha-Prozess“ unterstützt die Umsetzung der Vorschriften des BTHG zur Zuständigkeitsklärung, Bedarfsermittlung und -feststellung, der Teilhabeplanung sowie die Anwendung der Gemeinsamen Empfehlung Reha-Prozess.

Die Arbeitshilfe richtet sich unter anderem an Fach- und Führungskräfte, die die Prozesse in den einzelnen Einrichtungen konzeptionieren und entwickeln. Sie alle sollen in die Lage versetzt werden, Datenschutzfragen bei der Zusammenarbeit mit anderen Reha-Trägern in den verschiedenen Phasen des Reha-Prozesses handlungssicher beantworten zu können.

Musterformulare für den trägerübergreifenden Reha-Prozess

Für zentrale Phasen und Elemente des Reha-Prozesses wurden von einer Projektgruppe auf Ebene der BAR trägerübergreifende Musterformulare entwickelt und abgestimmt. Diese sollen dabei helfen, die Regelungen des SGB IX und der Gemeinsamen Empfehlung Reha-Prozess in die Praxis umzusetzen –  und somit die trägerübergreifende Zusammenarbeit erleichtern und fördern. Dazu gehört unter anderem ein Formularsatz zur Turbo-Klärung (§ 14 Abs. 3 SGB IX) und zur Antragssplitting (§ 15 Ab. 1 SGB IX) sowie ein Musterformular Begründete Mitteilung (§ 18 Abs. 1 und 2 SGB IX). Zudem gibt es eine Übersicht über die Musterformulare und ihren Anwendungskontext. Die Musterformulare sind als „lernendes System“ zu verstehen, die in einer einjährigen Erprobungsphase getestet und anschließend gegebenenfalls weiterentwickelt werden.

Quelle: BAR