Nach einem kurzen Gang in die Knie konnten sich die meisten Praxen seit Beginn der Krise schnell auf die außerordentliche Situation einstellen. Sie haben Personaleinsatzpläne umgestellt, Räume auf die Situation vorbereitet, Hygienevorschriften verschärft und neue Hygienekonzepte eingeführt. Mitarbeiter wuchsen an dieser Herausforderung und entdeckten ihre kreativen Instinkte.

Perspektive der Führungsetage. Ein Großteil der Firmeninhaber beschäftigt sich hauptsächlich mit Dingen, die in ihren Augen erledigt werden müssen und die in ihren Augen zu einem positiven Ergebnis führen. Welche Strukturen und Strategien sind zu definieren, welche Planzahlen zu berechnen und welche Investitionen sind zu tätigen? Nur wenn diese objektiven Daten berücksichtigt werden, greifen alle Zahnräder ineinander, die Mühle mahlt und der Umsatz erhöht sich. So wird es häufig von Unternehmensberatungen im Internet dargestellt. Theoretisch und rechnerisch gesehen mag das auch stimmen, doch der wichtigste Mitspieler in diesem Dschungel aus Kennzahlen, der einzelne Mitarbeiter, findet häufig wenig Aufmerksamkeit. Wie sollten Führungskräfte ihre Mitarbeiter fördern und schulen, um festgelegte Strukturen, Strategien und Planzahlen bedienen zu können?