Fragebogen ist nicht gleich Fragebogen – häufig können daraus keine verwertbaren Daten gewonnen werden. Deshalb kommt es auf die Formulierung an: Je genauer Sie die Fragen ausarbeiten, desto nützlicher sind die Antworten.

Patientenbefragung. Die Befragung sollte möglichst viele Patienten miteinschließen, um eventuelle Ausreißer von der Masse abzuheben und einen Mittelwert zu bilden. Zwar liefern persönliche Befragungen die meisten und umfangreichsten Informationen, jedoch sind Datenerhebung und -analyse auch sehr zeitaufwendig. Besser geeignet sind schriftliche Datenerhebungen mittels eines Fragebogens.

Aufbau. Jede schriftliche Befragung besteht aus drei Abschnitten: Einleitung, Hauptteil und Schluss. Um die Patienten nicht abzuschrecken, dürfen die Befragungen maximal drei Minuten dauern. Dementsprechend müssen alle Abschnitte zeitlich optimiert sein. Die Einleitung umfasst neben der Aufforderung zur Teilnahme auch einen Hinweis auf den Datenschutz und die Verwendung der Ergebnisse. Fragen im Hauptteil können auf verschiedene Bereiche der Praxis abzielen und sollten überwiegend durch Ankreuzen beantwortet werden. Lange Fragebogen mit vielen Fragen sorgen dafür, dass die Patienten diese nur überfliegen oder den Fragebogen nicht bis zum Ende ausfüllen. Deswegen empfiehlt es sich, eine Anzahl von 14 bis 18 Fragen nicht zu überschreiten. Der letzte Abschnitt schließt die Befragung ab: Neben einer allgemeinen Danksagung kann die Praxis hier noch Hinweise bezüglich einer Bewertung auf einem Online-Portal geben.