Therapeuten ist es oft unangenehm, ihren Patienten Selbstzahlerleistungen anzubieten. Aber warum? Wir gehen alle ganz selbstverständlich zum Friseur oder in die Werkstatt und bezahlen dafür. Nur der „Verkauf“ von therapeutischen Angeboten im Bereich Privatleistungen führt noch ein Schattendasein. Therapeuten haben oft das Gefühl, sie würden ihren Patienten „das Geld aus der Tasche ziehen“. Diese Einstellung muss sich ändern.

Das Problem hinter den Problemen. Dass Therapeuten den Bereich Privatleistungen als wirtschaftliches Standbein ausbauen sollten, ist bekannt. Wie man zum Beispiel rechtliche Sicherheit durch Verordnungen als sektoraler Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie oder als Heilpraktiker erlangt, wird bereits auf Verbandstreffen, in Fortbildungen und in zahlreichen Foren diskutiert. In Verkaufs- und Kommunikationstrainings werden unter anderem Antworten auf diese Fragen eingeübt: „Wie sage ich es meinem Patienten?“ oder „Wie kommuniziere ich, dass Selbstzahlerleistungen privat gezahlt werden müssen?“