Seitdem die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche angekommen ist, wird das Integrieren, Erlernen und Bewerten moderner Technologien in der Praxis immer wichtiger. Neben zahlreichen Diagnose- und Therapieverfahren verändern Onlinetools, Plattformen und Co. insbesondere auch die Kommunikationswege zwischen Therapeuten und Patienten.

Manche Praktiker fühlen sich schon jetzt von den Möglichkeiten der digitalen Transformation und der wachsenden Komplexität der virtuellen Welt abgehängt. Ausgerechnet bei Patienten- beziehungsweise Kundenbindung und im Onlinemarketing kommen die Spezialisten in Sachen Gesundheit nicht so recht in die Gänge. Patienten gibt es viele, doch wie setzen Praxen ihre Dienstleistungen attraktiv in Szene und heben sich von der Konkurrenz ab?

Online stattfinden. Messaging, Unterhaltung, Social Media oder Shopping – vor allem bei jungen Zielgruppen zwischen 14 und 40 Jahren spielt sich ein wachsender Teil ihres Lebens online ab. Wer dennoch meint, dass Heilberufe nichts in den sozialen Medien zu suchen haben, der irrt. Während bis vor 20 Jahren noch die Mund-zu-Mund-Propaganda das gebräuchlichste und effektivste Werbemittel war, tauschen sich heute immer weniger Betroffene direkt miteinander aus. Wusste früher der Nachbar von einer guten Praxis, reichte eine Nachfrage aus, um die Telefonnummer zu erfahren.