Seit 1. August gilt die neue Zulassungsempfehlung des GKV-Spitzenverbandes. Wollen Praxen mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen, müssen diese Vorgaben erfüllt sein. Die wichtigsten Änderungen für physiotherapeutische Praxen sind hier zusammengefasst.

Kassenzulassung. Die sogenannte Kassenzulassung ist erforderlich, um gesetzlich krankenversicherte Patienten zulasten ihrer Krankenkasse behandeln zu dürfen.

Denn: Nur Zugelassene dürfen Heilmittelleistungen wie Physikalische Therapie, Sprachtherapie, Ergotherapie oder podologische Therapie mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen. Dafür müssen Heilmittelanbieter bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die in § 124 SGB V geregelt sind.

Wer eine reine Privatpraxis betreiben möchte, braucht keine Zulassung. Er bietet seine Leistungen dann ausschließlich für Privatpatienten und / oder Selbstzahler an.