Wer sich als Physiotherapeut selbstständig macht, startet in der Regel als Einzelunternehmer und macht sich über die Rechtsform wenig Gedanken. Aber wann und warum kann es sinnvoll sein, über eine neue Rechtsform nachzudenken?

Fragen über Fragen. Wenn sich ein Physiotherapeut selbstständig macht, gibt es vieles zu bedenken: Woher sollen die Patienten kommen? Welche Räumlichkeiten nehme ich? Brauche ich Mitarbeiter? Kann ich mir das überhaupt leisten? Wie viel Umsatz muss ich machen, um alle Kosten zu decken? Nur ein Punkt kommt bei der Existenzgründung oft zu kurz: die richtige Rechtsform. Daher starten die meisten Physiotherapeuten als Einzelunternehmer.

Im Idealfall geht das Geschäft auf, die Praxis ist erfolgreich, der Terminkalender gefüllt. Vielleicht kommt der Therapeut an den Punkt, an dem er einen Partner in die Praxis aufnehmen möchte. Auch in dieser Phase entscheidet man sich häufig ohne größere Überlegungen für die einfache und günstige Lösung: In der Regel wird eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet. Das ist ohne viel Aufwand möglich und verursacht nur geringe Kosten.