Am 25. Mai wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) drei Jahre alt. Seit die Verordnung 2018 in Kraft getreten ist, hat sich einiges getan. Inhaber und Betreiber von physiotherapeutischen Einrichtungen wurden mit zahlreichen Informationen überfrachtet und hörten Horrorgeschichten über Bußgelder und Abmahngefahren. Bisher haben fast alle Physiotherapeuten ihre Hausaufgaben mehr oder weniger erfüllt. Sie konnten sich ja auch kaum dagegen wehren, da rund um die Einführung das Thema überall präsent war.

Der Berufsverband veröffentlichte Handlungsempfehlungen, eventuell wussten auch Steuerberater oder Anwalt etwas zum Thema beizusteuern, die Tages- und Fachpresse berichtete ebenso umfänglich über die strengen Vorgaben. Nicht selten widersprachen sich die Empfehlungen der Experten oder die Aussagen zur Umsetzung blieben schwammig. „Es kommt darauf an.“ – Der Lieblingssatz der Rechtsanwälte hilft Physiotherapeuten wenig, wenn sie einfach nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen möchten, ohne sich dabei „zu Tode“ zu verwalten.