Immer öfter wird das Arbeitszeugnis kritisiert: Viele halten es mittlerweile für bedeutungslos, da man ja ohnehin „nichts Schlechtes schreiben darf“. Auf der anderen Seite gibt es bislang keine ernst zu nehmende Alternative, um die Leistungen der Mitarbeiter zu dokumentieren. Doch genau dazu soll ein Arbeitszeugnis hauptsächlich dienen – es ist ein Nachweis über Aufgaben, Weiterentwicklung und Erfolge des Mitarbeiters.

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Arbeitszeugnis.Ein solcher Nachweis kann jedoch nur gelingen, wenn man sich das Berufsbild, dessen Anforderungen an die Person sowie die Fähigkeiten des Mitarbeiters vor Augen hält. Konkret: Bei Physiotherapeuten sind zum Beispiel spezielle fachliche Kenntnisse, Sorgfalt und soziales Verhalten wichtig. Diese Anforderungen müssen sich im Zeugnis widerspiegeln. Fehlen sie, könnte man das als Hinweis auf Defizite verstehen. Unter dieser Prämisse sollen Ihnen die folgenden Schritte dabei helfen, für Ihre Mitarbeiter aussagekräftige Arbeitszeugnisse zu erstellen.