Ab Oktober 2020 müssen Kursleiter vorgegebene Mindeststandards in verschiedenen Kompetenzfeldern aus dem Leitfaden Prävention nachweisen.

[js] Ab 1. Oktober 2020 entspricht der Berufsabschluss Physiotherapeut nicht mehr automatisch der Anbieterqualifikation des GKV-Spitzenverband für durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifizierte Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung.

 Eingangsvoraussetzungen „bewusst hoch“

Der GKV-Spitzenverband begründet dies damit, dass aufgrund der heterogenen Berufsgruppen, die mittlerweile im Präventionsbereich und der Gesundheitsförderung tätig sind, die Eingangsvoraussetzungen zu den Präventionskursen „bewusst hoch angesiedelt werden mussten und deshalb im aktuellen Handlungsleitfaden ab dem Stichtag generell keine Berufsgruppen mehr genannt werden“, schreibt Physio-Deutschland in einer Mitteilung vom 3. Februar.

Für Physio-Deutschland ist diese Neuregelung „weder nachvollziehbar noch gerechtfertigt.“

„Physiotherapeuten sind Spezialisten für Bewegung. Wir können Krankheiten und Beschwerden therapieren, aber wir können diesen auch vorbeugen“, so der Verband weiter.

 

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