Der Bürokratieabbau in Therapiepraxen ist die Kernforderung des Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV)  in 2020.

[js] Die Forderung nach Bürokratieabbau steht selbst bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ganz oben auf der Tagesordnung: Ärzte, Pfleger und genauso die Therapeuten sollen mehr Zeit für die Patienten haben, so der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) in einer Erklärung vom 2. Januar 2020.

„Therapiepraxen waren lange genug unentgeltliche Inkassostelle der Krankenkassen“

„Das ist gut und richtig so, bedarf aber der Umsetzung in vielen Einzelschritten“, erklärt der SHV weiter. Deshalb fordert er konkrete Maßnahmen für den Heilmittelbereich: „Lange genug waren die Therapiepraxen unentgeltliche Inkassostelle für die Krankenkassen, wenn es um die Zuzahlung nach §32 Absatz 2 SGB V ging. Das ist wirklich nicht unsere Aufgabe und viel zeitaufwändiger, als mancher glaubt.“

„Wir wollen therapieren, das ist unsere Kernkompetenz“, erklärt hierzu Ute Repschläger Vorsitzende des SHV. „Deshalb ist der Bürokratieabbau an dieser Stelle unsere Kernforderung an die Politik zum Jahresbeginn 2020.“

 

Quelle: SHV. 2020. Therapeuten fordern Bürokratieabbau im täglichen Praxisablauf: Der Einzug der Zuzahlung bei den Patienten muss endlich Kassenaufgabe werden; Zugriff am 6. Januar 2020