[js] „Um im kommenden Jahr mit bestmöglichen Daten und Argumenten in die Vergütungsverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zu gehen“, bitten zehn Berufsverbände der Heilmittelbranche weiterhin um Mithilfe. Die Umfrage zum WAT-Gutachten wurde bis zum 17. November 2019 verlängert, so der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) in einer Pressemitteilung.

Wie hoch sind Kosten, Umsätze und Verwaltungsaufwand in ambulanten Therapiepraxen?

Das Gutachten zur Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen (WAT) wurde von den „maßgeblichen“ Verbänden dbl, dbs, DVE, IFK, LOGO Deutschland, VDB, VDP, VPT, ZFD, Physio-Deutschland und dem Bundesverband für Podologie ins Leben gerufen, „um so die zur Verhandlung mit dem GKV-Spitzenverband notwendigen Daten wie insbesondere Kosten, Umsätze und den bislang unvergüteten Verwaltungsaufwand der Praxen abzufragen“, so die Erklärung.

Wesentliche Verhandlungsgrundlage

„Die kommenden Verhandlungen bieten die Chance, endlich eine angemessene Vergütung für die erbrachten Leistungen zu erhalten. Diese Chance ist einmalig und sollte nicht vertan werden!“, erklären die Verbände weiter.

Die Ergebnisse der Umfrage werden durch das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) ausgewertet und den beteiligten Verbänden als wesentliche Verhandlungsgrundlage in den kommenden Monaten dienen.

 

Quelle: IFK. 2019. Fristverlängerung WAT-Gutachten. https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/fristverlaengerung-wat-gutachten/; Zugriff am 5. November 2019