[js] Wie ist der internationale Blick auf die derzeitige berufspolitische Entwicklung der Physiotherapie in Deutschland? Birgit Müller-Winkler ist Senior Professional Adviser für die World Confederation for Physical Therapy (WCPT). Die Kollegin hat den 2. SHV-Therapiegipfel am 9. September in Berlin besucht und uns ein Statement geschickt.  Ein Blick von außen und innen.

„Verbände vertreten nur einen Bruchteil der Therapeuten“

„Es ist gut zu sehen, dass die Therapieverbände mehr zusammenarbeiten – doch es bleibt Fakt, dass die Verbände nur einen Bruchteil der Therapeuten vertreten. Die Blankoverordung, die im nächsten Jahr eingeführt wird, gibt Therapeuten deutlich mehr Autonomie, aus internationaler Sicht ein Schritt, der längst überfällig ist.“

Fit for practice?

„In Ländern, in denen Therapeuten ,direct access’ zugestanden wird, haben alle eine Form von Registrierung und entsprechende Strukturen, die sicherstellen, dass ein Therapeut ,fit for practice’ ist und sich an die jeweiligen ethischen und professionellen Standards hält. Mir ist nicht klar, wie das in Deutschland funkionieren soll, wenn Therapeuten nicht direkt kontaktiert werden können, da es kein Register gibt. In Österreich wurde kürzlich die Registrierungsflicht für Physiotherapeuten eingeführt.“

Birgit Müller-Winkler arbeitet für die WCPT.Foto: Birgit Mueller-Winkler
Birgit Müller-Winkler arbeitet für die WCPT.

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